Während dem Pferdebesitzer beim Reiten mögliche Verspannungen, Schmerzen und Blockaden oft schnell auffallen, ist es bei einem Hund nicht immer so offensichtlich. Dennoch hat auch die Hundewirbelsäule im Alltag (und evtl. im Sport) viel auszuhalten.

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Mögliche Ursachen für Blockaden/Verspannungen und Schmerz sind:

– Leinenrucks zur Erziehung, harte und dünne Halsbänder, Flexileine am Halsband

-Dauerbelastungen durch Schonhaltungen

-Überlastung

-Einseitige Belastungen (schräg am Rad laufen, sehr viel Fuß laufen mit hochschauen)

– Wegrutschen auf glattem Boden (Laminat!!)

– rauhes Spiel mit anderen Hunden

-Bewegungsmangel

-Zahnprobleme, vieles Kauen oder Spielen mit Stöckchen oder sogar Steinen

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Symptome, die der Hundebesitzer bemerken kann sind unter anderem:

  • reduzierte Leistungsfähigkeit, Bewegungsunlust
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen, dem Ein- oder Ausstieg ins Auto (auch ein „zögern“ und „Ungehorsam“ beim Einsteigen!)
  • Schonhaltungen, wie zum Beispiel das asymmetrische „Welpensitzen“ des erwachsenen Hundes
  • Steifheit
  • Taktfehler, Unreinheiten der Gänge oder Lahmheiten
  • Schleifender Gang (Krallen nutzen sich unregelmäßig ab!)
  • Verhaltensänderungen (aggressiver gegen andere Hunde, schlapper, schläft mehr, Änderungen im Sport)
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Asymmetrische Muskulatur
  • Nacken- oder Rückenschmerzen  (trägt den Kopf tiefer, läuft anders, etc.)

Die Chiropraktische Behandlung kanndem Hund helfen, wieder schmerzfrei zu werden. Es gibt viele Erkrankungen des Skelettsystems, die hervorragend auf eine chiropraktische Behandlung ansprechen. Das Fortschreiten von Erkrankungen wie zum Beispiel Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie, Muskeldegenerationserkrankungen und Spondylosen kann oft stark verlangsamt werden. Vor allem in Zusammenarbeit mit gutem Muskelaufbau und einer gesunden Ernährung kann dem Hund sehr gut geholfen werden.

hws