Was ist Chiropraktik?

Chiropraktik ist eine manuelle Therapieform, die schon seit über 5000 Jahren genutzt wird. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde diese Technik von Daniel David Palmer „neu entdeckt“ und er gründete eine Schule für Human Chiropraktik.

Bis die Chiropraktik auch für die Tierwelt bekannter wurde, dauerte es etliche weitere Jahre. Dennoch gibt es zunehmend mehr Tierärzte, die die Wichtigkeit von freier Beweglichkeit erkennen und ihr Wissen um die manuelle Praktik, die Chiropraktik, erweitern.

„Bewegung ist Leben“

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Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, dass der Chiorpraktiker wieder „einrenkt“. Wäre ein Wirbel wirklich ausgerenkt, so würde das Pferd nicht in der Lage sein, noch lebendig herumzulaufen!

Es geht vielmehr darum, durch das Fühlen mit den Händen Einschränkungen in der Beweglichkeit einzelner Wirbelsegmente aufzuspüren. Dabei ist viel Fingerspitzengefühl von Nöten. Von außen betrachtet sieht diese Bewegungs-Palpation oft etwas „unspektakulär“ aus. Der Tierbesitzer wartet auf das große Krachen, was er aus dem TV kennt. Bei einer sauberen Arbeit mit anatomischem und neurologischem Hintergrundwissen ist jedoch nichts zu hören und wenig zu sehen.

Mit einer minimal kleinen, aber sehr schnellen Bewegung, dem sogenannten „Adjustment“, wird die Bewegung eines Körpersegments wieder hergestellt. Chiropraktik zählt zu den sogenannten „alternativen, ganzheitlichen Heilmethoden“.

Inzwischen weiß man, dass die korrekte Funktion von Nervenbahnen einen großen Einfluss auf den gesamten Körper und alle Organe hat. Durch die Wiederherstellung einer freien Beweglichkeit und dem ungestörten Informationsfluss durch die Nervenbahnen werden Schmerzen gelindert und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.